Die tollsten Pässe der französischen Alpen

Alpenpässe sind wahnsinnig toll, ich bin schon viele in der Schweiz und Italien gefahren

Die schönsten Pässe der französischen Alpen rund um Annecy

Spektakuläre Alpenpässe mit dem Auto – mit Entfernungen ab Annecy und Genf

Wer in Annecy Urlaub macht, denkt wahrscheinlich zuerst an den türkisfarbenen See, an Berge, Wandern, vielleicht an eine Bootsfahrt und an die Frage, wie viele Fotos man eigentlich von ein und demselben See machen kann, bevor die Familie anfängt, sich Sorgen zu machen. Was man dabei leicht übersieht: Rund um Annecy beginnt eines der schönsten Gebiete für Passstraßen in den Alpen.

Und dafür muss man nicht einmal wandern.

Gerade an einem Tag, an dem das Wetter nicht so recht weiß, was es will, finde ich eine Fahrt über die Alpenpässe fast noch interessanter. Man sitzt trocken im Auto, fährt durch grüne Täler, plötzlich tauchen über einem schroffe Felswände auf, ein paar Kilometer später steht man auf 1.500 oder 2.000 Metern und schaut auf den Mont Blanc, und wenn die nächste Regenwolke kommt, steigt man eben wieder ein und fährt weiter.

Für mich ist das besonders interessant, weil ich im September selbst in diese Region fahre. Dieser Beitrag ist deshalb noch kein Erfahrungsbericht, sondern meine Reiseplanung. Ich habe die Strecken und Passinformationen recherchiert und mir von ChatGPT beim Suchen und Sortieren helfen lassen. Nach meiner Reise werde ich ergänzen, welche Pässe ich tatsächlich gefahren bin, welche sich wirklich gelohnt haben und natürlich auch eigene Fotos hinzufügen.

Damit der Beitrag nicht zu einer theoretischen Sammlung irgendwelcher Alpenpässe wird, habe ich außerdem einen ziemlich einfachen Maßstab angelegt: Ein Pass muss von Annecy oder Genf aus noch sinnvoll erreichbar sein. Furkapass, Grimselpass, Gotthard und ähnliche berühmte Schweizer Pässe habe ich deshalb ganz bewusst weggelassen. Natürlich könnte man von Annecy dorthin fahren. Man könnte von Annecy theoretisch auch nach Hamburg fahren. Das macht Hamburg aber noch lange nicht zu einem Ausflugsziel am Lac d’Annecy.

Hier geht es also um die Pässe, die für einen Urlaub in dieser Region wirklich interessant sind.

Col de la Forclaz de Montmin – der Logenplatz über dem Lac d’Annecy

Höhe: 1.157 MeterVon Annecy: ungefähr 25 km, rund 35–40 MinutenVon Genf: ungefähr 65 km, rund 1 Stunde 10 Minuten

Wenn ich nur einen einzigen Pass für jemanden auswählen müsste, der zum ersten Mal am Lac d’Annecy ist, wäre der Col de la Forclaz vermutlich ganz weit vorne.

Der Grund ist nicht unbedingt die Straße selbst. Mit 1.157 Metern gehört der Forclaz schließlich nicht zu den gigantischen Alpenpässen. Der Grund ist die Aussicht.

Von oben blickt man fast über den gesamten Lac d’Annecy. Der See liegt tief unten zwischen den Bergen, und gerade bei gutem Wetter leuchtet das Wasser in diesem beinahe unwirklichen Türkis, wegen dem man auf Fotos regelmäßig vermutet, irgendeiner habe am Farbregler gedreht.

Der Col de la Forclaz ist außerdem einer der bekanntesten Startplätze für Gleitschirmflieger. Wer Glück hat, steht dort oben und schaut nicht nur auf den See, sondern gleichzeitig auf ein halbes Dutzend bunter Schirme, die über dem Tal schweben.

Für eine kleine Autofahrt ist dieser Pass nahezu perfekt, weil man keine riesige Tagestour daraus machen muss. Von Annecy ist man schnell oben und kann ihn beispielsweise mit Talloires, dem Ostufer des Sees oder einer Runde um den Lac d’Annecy verbinden.

Mein Eindruck nach der Recherche: Einer der Pässe, die ich auf keinen Fall auslassen möchte.

Semnoz – einmal über das Dach von Annecy

Höhe am Crêt de Châtillon: rund 1.700 MeterVon Annecy: ungefähr 20–25 km bis in den Gipfelbereich, etwa 35–45 MinutenVon Genf: ungefähr 60–65 km, etwa 1 Stunde 15 Minuten

Der Semnoz ist streng genommen weniger der klassische Pass mit einem großen Schild oben und einer Straße, die anschließend auf der anderen Seite in ein neues Tal fällt. Für eine Liste der schönsten Panoramastraßen rund um Annecy gehört er trotzdem unbedingt hinein.

Von Annecy fährt man praktisch direkt aus der Stadt auf den Berg.

Je höher man kommt, desto weiter öffnet sich die Landschaft, bis man schließlich in einem weitläufigen Hochplateau landet. Von dort reicht der Blick bei entsprechendem Wetter über die Aravis bis zum Mont Blanc, auf die Bauges und teilweise hinunter zum Lac d’Annecy und zum Lac du Bourget.

Die Region Annecy Mountains führt den Semnoz ausdrücklich unter den großen Aussichtszielen der Gegend; die Hochflächen sind mit dem Auto erreichbar.

Für mich klingt das nach einer hervorragenden Schlechtwetteroption. Wenn unten am See die Wolken hängen, kann es sogar passieren, dass man oben plötzlich darüber steht. Und wenn es oben ebenfalls schüttet, hat man wenigstens eine ziemlich spektakuläre Straße gefahren.

Col de Leschaux – der kleine Pass für die große Seerunde

Höhe: 897 MeterVon Annecy: ungefähr 20 km, rund 25–30 MinutenVon Genf: ungefähr 60 km, etwa 1 Stunde

Der Col de Leschaux ist das genaue Gegenteil des Großen St. Bernhard. Niemand wird hier ehrfürchtig vor einem 2.500-Meter-Schild stehen und sich fragen, ob die Luft schon dünner wird.

Trotzdem würde ich ihn nicht weglassen.

Er liegt südlich des Lac d’Annecy und eignet sich hervorragend für eine gemütliche Panoramarunde. Besonders interessant wird er zusammen mit dem Semnoz, weil sich daraus eine schöne Rundfahrt bauen lässt, ohne dass man denselben Weg wieder zurückfahren muss.

Annecy Mountains nennt Leschaux ausdrücklich als einen der leichter zugänglichen Pässe rund um den See.

Wer also einen halben Tag fahren möchte, ohne daraus gleich eine Alpenexpedition zu machen, bekommt hier genau die richtige Größenordnung.

Col des Aravis – jetzt werden die Berge richtig groß

Höhe: 1.487 MeterVon Annecy: ungefähr 40 km, rund 45–50 MinutenVon Genf: ungefähr 70 km, rund 1 Stunde 15 Minuten

Beim Col des Aravis beginnt für mich die Kategorie „genau deshalb fahre ich in die Alpen“.

Die Straße führt über La Clusaz hinauf zwischen den Bergen der Aravis. Oben öffnet sich der Blick in Richtung Mont Blanc, während direkt am Pass die schroffen Kalkberge aufragen.

Der Col des Aravis gehört außerdem zur berühmten Route des Grandes Alpes, jener großen Alpenroute, die über zahlreiche französische Hochpässe bis ans Mittelmeer führt.

Das Schöne für Urlauber in Annecy ist, dass man dafür nicht erst stundenlang irgendwohin fahren muss. La Clusaz liegt praktisch vor der Haustür, und der Pass lässt sich wunderbar mit einem Besuch des Bergdorfes verbinden.

Wer anschließend weiterfährt, landet Richtung Flumet und kann daraus problemlos eine größere Rundfahrt machen.

Für mich ist der Col des Aravis ein Pflichttermin.

Col de la Croix-Fry – der Pass, den man wunderbar mitnehmen kann

Höhe: 1.477 MeterVon Annecy: ungefähr 30–35 km, etwa 40–45 MinutenVon Genf: ungefähr 70 km, etwa 1 Stunde 15 Minuten

Der Col de la Croix-Fry liegt bei Manigod und lässt sich hervorragend mit dem Col des Aravis kombinieren.

Und genau deshalb gehört er in diesen Beitrag.

Man muss nicht jeden Alpenpass als einzelnes Tagesziel behandeln. Viel interessanter finde ich Strecken, auf denen alle zwanzig Minuten eine neue Landschaft auftaucht.

Annecy Mountains empfiehlt genau diese Kombination: über Manigod zum Col de la Croix-Fry und anschließend weiter zum Col des Aravis.

Wer gerne Auto fährt und Bergstraßen liebt, bekommt damit schon eine richtig schöne kleine Passrunde.

Col de la Colombière – mitten durch die Aravis

Höhe: 1.618 MeterVon Annecy: ungefähr 40–45 km, rund 50 MinutenVon Genf: ungefähr 55–60 km, rund 1 Stunde

Der Col de la Colombière ist für mich besonders interessant, weil ich mehrere Tage in Le Grand-Bornand verbringen werde und damit praktisch direkt vor seiner Haustür wohne.

Von Le Grand-Bornand fährt man über Chinaillon hinauf zum Pass. Oben befindet man sich zwischen gewaltigen Kalkbergen, während auf der anderen Seite die Straße Richtung Le Reposoir und Cluses hinunterführt.

Der Pass gehört ebenfalls zu den berühmten Tour-de-France-Pässen. Annecy Mountains gibt seine Höhe mit 1.618 Metern an und beschreibt die Strecke durch die Almgebiete vor der Kulisse der Aravis.

Und gerade mit dem Auto finde ich ihn spannend, weil man nicht unbedingt umdrehen muss. Man kann über die andere Seite hinunterfahren und daraus eine komplette Runde machen.

Col de Joux Plane – Bergsee und Mont-Blanc-Panorama

Höhe: 1.684 MeterVon Annecy: ungefähr 75–85 km, rund 1 Stunde 20 bis 1 Stunde 40 MinutenVon Genf: ungefähr 65–75 km, rund 1 Stunde 15 bis 1 Stunde 30 Minuten

Der Col de Joux Plane liegt oberhalb von Samoëns und gehört schon zu den Pässen, für die ich bewusst einen größeren Ausflug einplanen würde.

Die offizielle Tourismusseite von Samoëns beschreibt ihn als legendären Tour-de-France-Anstieg mit außergewöhnlichen Ausblicken über das Giffre-Tal und zum Mont-Blanc-Massiv.

Und oben gibt es noch etwas, das ihn für mich besonders interessant macht: einen kleinen Bergsee.

Das ist genau meine Vorstellung von einem schönen Autotag. Hochfahren, Auto abstellen, ein bisschen am See laufen, Berge anschauen, wieder einsteigen.

Wer in Samoëns übernachtet, hat den Joux Plane praktisch vor der Tür. Von Annecy aus ist er dagegen schon ein richtiger Tagesausflug.

Col des Montets – durch das Chamonix-Tal Richtung Schweiz

Höhe: 1.461 MeterVon Annecy: ungefähr 110–120 km, etwa 1 Stunde 40 bis 2 StundenVon Genf: ungefähr 90 km, etwa 1 Stunde 20 bis 1 Stunde 40 Minuten

Der Col des Montets ist nicht der höchste Pass dieser Liste, aber landschaftlich dürfte er zu den spektakulärsten gehören.

Man fährt durch das Chamonix-Tal, vorbei am Mont-Blanc-Massiv, weiter Richtung Argentière und Vallorcine und erreicht schließlich den Pass an der Grenze zum Vallée du Trient.

Allein die Anfahrt ist damit schon Teil des Ausflugs.

Mit Hund muss man hier allerdings aufpassen. Direkt am Col des Montets beginnt die Réserve naturelle des Aiguilles Rouges, und dort sind Hunde nicht erlaubt. Das betrifft beispielsweise auch bekannte Wanderziele innerhalb des Schutzgebietes.

Für eine Autofahrt ist der Pass trotzdem interessant. Man kann über Vallorcine weiter in die Schweiz fahren und erreicht anschließend den nächsten Pass unserer Runde.

Col de la Forclaz in der Schweiz – Achtung, wir haben zwei davon

Höhe: 1.527 MeterVon Annecy: ungefähr 130–140 km, etwa 2 StundenVon Genf: ungefähr 120–130 km, etwa 1 Stunde 45 Minuten

Jetzt wird es ein bisschen albern.

Denn nachdem wir bereits den Col de la Forclaz über dem Lac d’Annecy hatten, kommt hier einfach noch einer.

Der Schweizer Col de la Forclaz liegt zwischen dem Vallée du Trient und Martigny. Wer von Chamonix über Argentière, den Col des Montets und Vallorcine fährt, kommt praktisch automatisch hier vorbei.

Und genau daraus entsteht eine fantastische Autotour.

Chamonix → Argentière → Col des Montets → Vallorcine → Col de la Forclaz → Martigny.

Das Tourismusbüro des Vallée du Trient nennt sowohl die Zufahrt von Martigny über den Forclaz als auch die Verbindung von Chamonix über den Col des Montets.

Wer nur „Col de la Forclaz“ ins Navi eingibt, sollte deshalb vorher kurz kontrollieren, welchen der beiden das Auto ausgesucht hat. Sonst möchte man gemütlich über den Lac d’Annecy schauen und steht plötzlich in der Schweiz.

Großer St. Bernhard – jetzt wird aus dem Ausflug eine Alpenreise

Höhe: 2.469 MeterVon Annecy: ungefähr 165–175 km, etwa 2½ bis 3 StundenVon Genf: ungefähr 160–170 km, etwa 2½ Stunden

Der Große St. Bernhard ist der entfernteste Pass, den ich für diesen Beitrag noch sinnvoll finde.

Aber den möchte ich unbedingt drin haben.

Denn hier fährt man nicht einfach nur über einen Berg. Man fährt über eine der geschichtsträchtigsten Alpenverbindungen überhaupt.

Der Pass verbindet das Schweizer Wallis mit dem italienischen Aostatal. Oben liegen der Bergsee und das fast tausend Jahre alte Hospiz, und natürlich stammt von hier auch die Geschichte der berühmten Bernhardinerhunde.

Schweiz Tourismus gibt die Passhöhe mit 2.469 Metern an. Die Passstraße ist saisonal geöffnet, normalerweise von Juni bis Oktober.

Das bedeutet allerdings auch: Vor der Fahrt unbedingt die aktuelle Straßenlage kontrollieren. Auf fast 2.500 Metern bestimmt nicht der Kalender allein, wann Winter ist.

Für einen Urlaub in Annecy wäre der Große St. Bernhard für mich keine kleine Nachmittagsrunde mehr. Aber als großer Tagesausflug oder als Teil einer An- oder Weiterreise Richtung Aostatal finde ich ihn absolut realistisch.

Und wenn man ohnehin über Genf beziehungsweise das Wallis unterwegs ist, wird er noch interessanter.

Kleiner St. Bernhard – von Frankreich einfach nach Italien fahren

Höhe: 2.188 MeterVon Annecy: ungefähr 115–125 km, etwa 2 bis 2½ StundenVon Genf: ungefähr 160–180 km, etwa 2½ bis 3 Stunden

Der Kleine St. Bernhard ist für mich mindestens genauso spannend wie sein großer Namensvetter.

Er verbindet La Rosière in Frankreich mit La Thuile im italienischen Aostatal.

Und genau das macht die Fahrt so reizvoll: Man startet in Frankreich, fährt immer höher in die Berge und steht irgendwann auf 2.188 Metern an der italienischen Grenze.

Der Pass ist sehr alt. Schon in der Antike führte hier eine wichtige Verbindung über die Alpen, und Reste der römischen Straße sind noch heute sichtbar.

Im Sommer kann man mit dem Auto über den Pass fahren. 2026 wurde die Straße am 24. Mai wieder für den Verkehr geöffnet.

Wer anschließend weiter nach La Thuile fährt, ist bereits im Aostatal und kann die Tour beispielsweise Richtung Pré-Saint-Didier und Courmayeur fortsetzen.

Für einen Regentag ist das natürlich schon eine ordentliche Autofahrt. Aber wenn ich ohnehin keine Lust auf Wandern habe und einfach Berge sehen möchte, finde ich die Vorstellung ziemlich großartig: morgens Frankreich, mittags auf einem 2.188 Meter hohen Alpenpass und nachmittags Espresso in Italien.

Und was ist mit dem Col des Annes?

Den Col des Annes bei Le Grand-Bornand würde ich in einem klassischen Passstraßen-Beitrag nur als Sonderfall aufnehmen.

Er liegt auf rund 1.720 Metern und landschaftlich spektakulär unterhalb der Pointe Percée. Allerdings ist er nicht mit den großen Durchgangspässen vergleichbar. Man fährt hinauf und anschließend im Wesentlichen wieder zurück.

Als Ausflugsziel von Le Grand-Bornand ist er trotzdem ausgesprochen interessant, gerade wegen der Almlandschaft und der Aussicht.

Wer mit Hund unterwegs ist, sollte dort wegen der Weidetiere besonders sorgfältig anleinen.

Welche Pässe würde ich auswählen, wenn ich nur einen Tag Zeit hätte?

Wenn ich direkt in Annecy wohne und nur einen halben Tag zur Verfügung habe, würde ich wahrscheinlich Col de la Forclaz de Montmin und Semnoz auswählen. Beide liegen nah am See und liefern mit relativ wenig Fahrerei sehr viel Landschaft.

Für einen richtigen Aravis-Tag würde ich Croix-Fry, Col des Aravis und Col de la Colombière miteinander kombinieren. Dann bekommt man Bergdörfer, Almflächen, schroffe Kalkberge und Mont-Blanc-Aussichten in einer einzigen Tour.

Wenn ich in Richtung Hochgebirge möchte, wäre meine große Runde Chamonix – Col des Montets – Vallorcine – Schweizer Col de la Forclaz – Martigny.

Und wenn der Tag wirklich komplett fürs Autofahren reserviert ist, würde ich einen der beiden Bernhard-Pässe auswählen.

Welche Pässe eignen sich besonders für einen Regentag?

Natürlich möchte niemand bei strömendem Regen auf einem Alpenpass stehen und begeistert eine graue Wand fotografieren.

Aber gerade wechselhaftes Wetter kann in den Bergen unglaublich spannend sein. Wolken ziehen durch die Täler, einzelne Gipfel tauchen plötzlich auf, Wasserfälle führen mehr Wasser und manchmal fährt man aus einer grauen Wolkendecke heraus und steht ein paar hundert Höhenmeter weiter oben plötzlich in der Sonne.

Deshalb würde ich einen Regentag nicht automatisch abschreiben.

Für schlechtes Wetter finde ich vor allem Rundfahrten interessant, bei denen der Pass nicht das einzige Ziel ist. Chamonix, Montets, Vallorcine und Forclaz beispielsweise ergeben zusammen einen kompletten Ausflug. Genauso kann man Aravis, La Clusaz und Le Grand-Bornand miteinander verbinden.

Und wenn es wirklich überall schüttet, kann man immer noch behaupten, man habe die Alpen in ihrer dramatischen Phase kennengelernt.

Wichtig: Hohe Alpenpässe sind keine ganz normalen Straßen

Gerade bei den höheren Pässen darf man eines nicht vergessen: Die Öffnung ist saisonabhängig.

Col des Aravis oder kleinere Pässe rund um Annecy sind etwas anderes als eine Straße auf fast 2.500 Metern.

Der Große St. Bernhard ist beispielsweise normalerweise nur von Juni bis Oktober über die Passhöhe befahrbar. Auch der Kleine St. Bernhard wird im Winter geschlossen.

Wer im Frühjahr oder Herbst unterwegs ist, sollte deshalb am Morgen der Fahrt noch einmal den aktuellen Straßenzustand prüfen. Selbst wenn ein Pass gestern offen war, können Schneefall, Steinschlag oder Bauarbeiten die Situation verändern.

Das gilt besonders im September und Oktober. Unten am Lac d’Annecy kann noch T-Shirt-Wetter herrschen, während oben auf über 2.000 Metern bereits ganz andere Regeln gelten.

Meine Favoriten vor der Reise

Nach meiner bisherigen Recherche stehen bei mir vor allem Col des Aravis, Col de la Colombière, Col de Joux Plane und der Große St. Bernhard ganz oben.

Der Col de la Forclaz über dem Lac d’Annecy ist ohnehin gesetzt, weil diese Aussicht einfach zu nah liegt, um sie auszulassen.

Und der Große St. Bernhard reizt mich besonders, weil dort Landschaft, Passstraße, Geschichte und die Bernhardiner zusammenkommen. Das ist nicht einfach nur eine Straße über einen Berg, sondern ein richtiges Reiseziel. Allerdings bin ich den schon gefahren😃 hier könnt ihr Bilder bestaunen:

St Bernhard Pass

Aber ich liebe es halt auch, mir Dinge zweimal anzuschauen ❤️

Ob ich tatsächlich alle schaffe, weiß ich natürlich noch nicht.

Dieser Beitrag ist schließlich die Planung vor der Reise und kein nachträglich aufgehübschter Bericht, bei dem ich so tue, als hätte ich längst an jedem Passschild gestanden.

Nach meiner Reise werde ich deshalb ergänzen, welche Pässe ich tatsächlich gefahren bin, wie spektakulär sie wirklich waren, wie die Straßen aussahen, wo man gut anhalten konnte und welche Strecke ich beim nächsten Mal wieder fahren würde.

Und natürlich kommen dann die eigenen Bilder dazu.

Bis dahin bleibt dieser Beitrag genau das, was er sein soll: meine ziemlich umfangreiche Wunschliste für die schönsten Passstraßen rund um Annecy.

Französische Alpen – alles nicht so einfach

Anmerkung: Dieser Beitrag, einschließlich Bilder und alle Inhalte, wurde von ChatGPT erstellt. Ich hab keine Ahnung, ob das alles so stimmt 😃


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