Der schönste Strand auf Elba

Spiaggia della Padulella auf Elba – weißer Kies und unglaubliche Wasserfarben

Wer nach den schönsten Stränden auf Elba sucht, wird ziemlich schnell auf einen Namen stoßen: Spiaggia della Padulella. Und dieser kleine Strand bei Portoferraio ist tatsächlich einer der Orte, an denen Elba beinahe unwirklich aussieht.

Die Padulella liegt an der Nordküste der Insel, nur wenige Kilometer vom Zentrum Portoferraios entfernt. Charakteristisch sind die hellen, fast weißen Kieselsteine und die Felsen, die das Licht unter Wasser reflektieren. Dadurch entstehen jene intensiven Türkis- und Blautöne, für die dieser Teil Elbas bekannt ist.

Der Strand selbst ist nicht riesig. Gerade das macht einen Teil seines Charmes aus. Hinter dem hellen Kies steigt die grüne mediterrane Vegetation an, davor liegt das klare Meer und an den Seiten wird die kleine Bucht von hellen Felsen eingerahmt.

Wer in der Hochsaison kommt, sollte allerdings keine einsame Traumbucht erwarten. Die Padulella gehört zu den bekannten Stränden rund um Portoferraio und entsprechend begehrt kann sie im Sommer sein. Früh am Morgen oder außerhalb der Hauptsaison erlebt man den Ort wesentlich entspannter.

Wie kommt man zur Spiaggia della Padulella?

Zunächst geht es mit der Fähre von Piombino nach Portoferraio. Von Portoferraio ist die Padulella anschließend schnell erreichbar. Wer Elba mit dem eigenen Auto besucht, kann also problemlos einen Abstecher einplanen. Die letzten Meter zum Strand werden zu Fuß zurückgelegt.

Gerade deshalb eignet sich Padulella auch hervorragend für einen ersten oder letzten Strandbesuch auf Elba: Man muss dafür nicht erst quer über die Insel fahren.

Padulella mit Hund

Bei Elbas Stränden sollte man mit Hund immer die aktuell geltenden örtlichen und saisonalen Bestimmungen kontrollieren. Das gilt besonders während der Hauptbadesaison. Nicht jeder beliebte Badestrand erlaubt Hunde zu jeder Tageszeit, und die Regelungen können sich ändern.

Wer mit Hund reist, sollte deshalb Padulella nicht automatisch als Hundestrand einplanen, sondern vor dem Besuch die aktuelle Regelung der Gemeinde Portoferraio prüfen. Außerhalb der Hauptsaison ist das Reisen mit Hund an der toskanischen Küste generell unkomplizierter.

Wie kommt man nach Elba – und kann der Hund mit?

Elba ist von allen Inseln des Toskanischen Archipels am einfachsten zu erreichen. Die Fähren starten in Piombino und fahren unter anderem nach Portoferraio. Wer mit dem eigenen Auto in der Toskana unterwegs ist, kann das Fahrzeug auf vielen Verbindungen mit auf die Insel nehmen.

Mit Hund ist Elba deshalb besonders interessant. Man ist auf der Insel mobil und kann gezielt nach ruhigeren Buchten, Spazierwegen und hundefreundlichen Strandabschnitten suchen.

Für die Fährfahrt sollte man bei der jeweiligen Reederei vor der Buchung die aktuellen Tierbestimmungen kontrollieren. In Italien braucht man außerdem für die Reise mit Hund die vorgeschriebenen Dokumente; für Reisende aus Deutschland gehört insbesondere der EU-Heimtierausweis dazu.

Wie kommt man nach Giglio – und wie geeignet ist die Insel mit Hund?

Die Fähren nach Giglio Porto starten in Porto Santo Stefano am Monte Argentario. Schon die Überfahrt gehört eigentlich zum Erlebnis, denn Argentario verschwindet langsam hinter dem Schiff und Giglio erhebt sich immer deutlicher aus dem Meer.

Hunde können je nach Bedingungen der jeweiligen Reederei mitgenommen werden. Wer mit Hund unterwegs ist, sollte allerdings bedenken, dass Giglio kleiner, felsiger und teilweise steiler als Elba ist.

Auch hier gilt für die Strände: Vor Ort die aktuellen Regeln prüfen. Gerade im Sommer können an klassischen Badestränden Einschränkungen bestehen.

Giannutri mit Hund – vorher besonders genau informieren

Giannutri erreicht man per Schiff, unter anderem aus dem Raum Porto Santo Stefano beziehungsweise im Rahmen entsprechender Ausflugsverbindungen.

Bei Giannutri ist allerdings wichtig, dass die Insel Teil des geschützten Nationalparks Toskanischer Archipel ist. Hier sollte man mit Hund nicht einfach davon ausgehen, überall dieselben Möglichkeiten wie auf Elba zu haben. Vor einer Fahrt müssen deshalb die aktuellen Regeln des Nationalparks und des jeweiligen Schiffsanbieters geprüft werden.

Das gilt übrigens generell für die stärker geschützten Inseln des Archipels: Je ursprünglicher und stärker geschützt eine Insel ist, desto wichtiger ist die Planung vor der Überfahrt.

Capraia mit Hund und Anreise

Capraia liegt deutlich weiter draußen im Tyrrhenischen Meer. Die wichtigste Verbindung führt vom Festland über Livorno.

Damit ist Capraia kein Ziel für den schnellen Abstecher von zwei Stunden. Gerade das ist aber Teil ihres Reizes.

Wer einen Hund mitnehmen möchte, sollte sich vorher sowohl über die Bedingungen der Fährgesellschaft als auch über die Regeln auf der Insel informieren. Capraia ist außerdem deutlich weniger bequem als Elba: felsige Landschaft, Wege und Höhenunterschiede gehören dazu.

Für einen jungen, fitten Hund kann das großartig sein. Für einen alten oder gehbehinderten Hund wäre Elba in vielen Fällen die wesentlich unkompliziertere Wahl.

Montecristo mit Hund – kein normales Ausflugsziel

Montecristo nimmt eine Sonderstellung ein. Die Insel ist streng geschützt und kann nicht wie Elba oder Giglio spontan besucht werden. Besuche sind reglementiert und nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Für einen klassischen Urlaub oder spontanen Tagesausflug mit Hund sollte man Montecristo deshalb gar nicht erst einplanen.

Montecristo gehört eher zu den Inseln, deren Schönheit gerade darin besteht, dass sie nicht für jeden jederzeit zugänglich sind.

Baratti und Populonia mit Hund – auf dem Festland wesentlich unkomplizierter

Baratti ist mit dem Auto gut erreichbar und deshalb für einen Toskanaurlaub mit Hund wesentlich einfacher einzuplanen als die Inseln.

Der große Vorteil liegt in der Landschaft hinter dem Strand. Pinien und mediterrane Vegetation bieten Möglichkeiten, sich auch einmal aus der direkten Sonne zurückzuziehen. Der Strand von Baratti liegt unmittelbar am Golf und ist überwiegend öffentlich zugänglich. (Visit Tuscany)

Für Hunde gelten trotzdem die jeweiligen örtlichen Strandbestimmungen. Wer ausdrücklich mit seinem Hund baden möchte, findet entlang der Etruskerküste mehrere ausgewiesene freie oder ausgestattete Hundestrände. (Visit Tuscany)

Das ist ohnehin mein Tipp für die Toskana mit Hund: Nicht darauf verlassen, dass der Hund an jedem wunderschönen Strand toleriert wird, sondern einen offiziellen Hundestrand zum Baden auswählen und die berühmten Buchten zusätzlich für Spaziergänge und Ausflüge nutzen.

Monte Argentario mit Hund – besonders interessant für einen Urlaub mit Auto

Monte Argentario erreicht man ohne Fähre. Die ehemalige Insel ist heute über die Tomboli und den Damm von Orbetello mit dem Festland verbunden. Man fährt also einfach mit dem Auto hinüber. (Visit Tuscany)

Das macht Argentario für einen Urlaub mit Hund sehr interessant.

Man kann Porto Santo Stefano und Porto Ercole besuchen, über die Halbinsel fahren und sich unterschiedliche Buchten ansehen. Allerdings sind einige der spektakulärsten kleinen Buchten nur über Wege und teilweise steile Abstiege erreichbar. Cala del Gesso und Cala Grande gehören beispielsweise zu den landschaftlich besonders schönen Buchten des Argentario. (Visit Tuscany)

Mit einem älteren Hund würde ich deshalb nicht unbedingt versuchen, jede berühmte Bucht zu erreichen.

Einfacher sind die langen Küstenabschnitte an Giannella und Feniglia. Die Feniglia liegt zwischen dem Tyrrhenischen Meer und der Lagune von Orbetello, dahinter erstreckt sich ein großer Pinienwald. (Visit Tuscany)

Auch hier müssen für den eigentlichen Strandbesuch mit Hund die aktuellen lokalen Vorschriften beachtet werden.

Punta Ala und die Maremma mit Hund

Auch Punta Ala erreicht man problemlos mit dem Auto. Gerade die nördliche Maremma ist für Reisende mit Hund interessant, weil es entlang der Küste mehrere ausdrücklich für Hunde vorgesehene Strandabschnitte gibt.

Ein Beispiel liegt bei Follonica: Sowohl am Il Boschetto als auch im Bereich Follonica Nord gibt es ausgewiesene Bereiche für Strandbesucher mit Hund. (Visit Tuscany)

Damit bietet sich eine schöne Kombination an: Punta Ala und seine Küstenlandschaft anschauen und zum ausgiebigen Strandtag mit Hund einen ausgewiesenen Bau Beach nutzen.

Welche toskanische Insel ist mit Hund am einfachsten?

Wer die Inselwelt der Toskana gemeinsam mit seinem Hund erleben möchte, für den ist Elba wahrscheinlich die unkomplizierteste Wahl.

Die Insel ist groß genug, um ausweichen zu können. Man kann das eigene Auto mitnehmen, es gibt zahlreiche Unterkünfte und man ist nicht auf einen einzigen Strand angewiesen. Gleichzeitig dauert die Überfahrt von Piombino nicht lange.

Giglio ist ebenfalls möglich, aber kleiner und teilweise steiler. Capraia ist wesentlich ursprünglicher und verlangt mehr Planung. Bei Giannutri und insbesondere Montecristo spielen die Schutzbestimmungen eine deutlich größere Rolle.

Auf dem Festland sind Baratti, die Etruskerküste, Punta Ala und die Maremma rund um Argentario besonders interessant. Gerade die Maremma gilt inzwischen als eine der Regionen der Toskana, die sich vergleichsweise stark auf Urlauber mit Hund eingestellt hat. (Visit Tuscany)

Und vielleicht ist genau das die beste Art, diese Küste mit Hund zu entdecken: nicht sieben berühmte Strände auf einer Liste abzuhaken, sondern mit dem Auto am Meer entlangzufahren, zwischendurch an einer Bucht anzuhalten, durch einen Pinienwald zu laufen und für den Badetag einen Strand auszusuchen, an dem der Hund ausdrücklich willkommen ist.

Denn an dieser Küste ist häufig schon der Weg zum nächsten Ort mindestens genauso schön wie das Ziel.

Damit auch nichts mehr schiefgehen kann, hab ich noch ein paar weitere Seiten für Dich, die Dir bestimmt gut helfen können, Deinen Urlaub mit Hund auf Elba perfekt planen zu können

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