Andalusien im Winter

La Isleta, Cabo de Gata

Überwintern in Andalusien

In Deutschland kratzt Du morgens die Scheiben frei, in Andalusien sitzt Du um dieselbe Zeit im T-Shirt beim Café con Leche und schaust Deinem Hund zu, wie er über einen menschenleeren Strand pflügt. Genau das ist der Grund, warum jedes Jahr Tausende Richtung Süden rollen. Hier bekommst Du Monat für Monat die ehrlichen Zahlen, echte Erfahrungen von Oktober bis März, alle Preise fürs Überwintern und die Extras, die Du mit Hund im Gepäck wissen solltest.

Andalusien im Winter: warum der Süden ab Oktober aufblüht

Andalusien im Winter ist ein anderes Andalusien. Die Hitze, die im August bei 40 Grad über den Feldern flimmert, ist weg. Übrig bleiben lange helle Tage, klare Luft und eine Landschaft, die nach den ersten Regenfällen tatsächlich grün wird. Die Olivenhaine leuchten, die Orangenbäume hängen voll, in den weißen Dörfern riecht es nach Holzfeuer und gebratenen Kastanien.

Dazu kommt der Teil, den Reisende am meisten lieben: Platz. Im Winter gehören Dir die Strände, die Wanderwege und die Tapas-Bars fast allein. Die Alhambra lässt sich in Ruhe anschauen, in Sevilla stehst Du vor der Kathedrale ohne Warteschlange, und an der Costa de la Luz triffst Du auf einem Kilometer Sand vielleicht drei Menschen mit Hund.

Der Süden Spaniens sammelt im Jahr über 300 Sonnentage, und ein großer Teil davon fällt in die Wintermonate. Mittags in der Sonne sind 18 Grad ein Gefühl wie ein deutscher Maitag. Sobald die Sonne hinter den Bergen verschwindet, wird es zügig frisch, deshalb gehört ein warmer Pulli genauso ins Gepäck wie die Badehose.

Berge, Buchten und Strand

Wetter in Andalusien im Winter: die Zahlen für jeden Monat

Die folgende Übersicht zeigt Durchschnittswerte für die Küstenregionen zwischen Cádiz, Málaga und Almería. Im Landesinneren, also in Sevilla, Ronda, Granada oder in den Alpujarras, liegen die Nachtwerte deutlich tiefer, teilweise um den Gefrierpunkt.

Küste ist warm, Berg ist Winter. Das Wetter in Andalusien im Winter hat zwei Gesichter. Am Mittelmeer zwischen Nerja und Almería bleibt es am mildesten, weil die Sierras die kalte Luft aus dem Norden abfangen. Auf der Sierra Nevada liegt gleichzeitig Schnee bis in den Frühling. Ein Tag mit Ski am Vormittag und Strandspaziergang am Nachmittag ist von Granada aus tatsächlich machbar.

Andalusien im Oktober: Erfahrung mit dem verlängerten Sommer

Der Oktober fühlt sich an wie ein Sommer, dem jemand die Härte genommen hat. Tagsüber 25 Grad, abends noch lange draußen sitzen, das Meer warm wie im August. Die spanischen Schulferien sind vorbei, die Preise sinken spürbar, die Strandbars haben in vielen Orten bis Ende des Monats geöffnet.

Kann man im Oktober in Andalusien noch baden?

Ja, und zwar ausgesprochen komfortabel. Das Mittelmeer hält im Oktober 21 bis 23 Grad, weil sich das Wasser über den Sommer aufgeheizt hat und die Wärme lange speichert. An der Costa Tropical bei Almuñécar und Salobreña sowie an der Costa del Sol schwimmst Du den ganzen Monat über angenehm. Der Atlantik an der Costa de la Luz liegt zwei bis drei Grad darunter und wirkt frischer, dafür rollt dort die Brandung, über die sich Kinder und Hunde besonders freuen.

In der zweiten Oktoberhälfte kommen die ersten Regentage. Sie ziehen meist in einem kräftigen Schwall durch und machen danach wieder Platz für Sonne. Wer Andalusien im Oktober erlebt, packt am besten für beides: Badesachen plus eine leichte Regenjacke.

Andalusien im November: Temperaturen, Ruhe und Olivenernte

Der November ist der Monat des Übergangs und für viele der schönste Geheimtipp. Die Temperaturen im November liegen tagsüber bei 20 bis 22 Grad, nachts bei etwa 12 Grad. Das Wasser hat noch 18 bis 20 Grad, ein kurzes Bad bleibt also möglich, wenn Du mutig bist.

Gleichzeitig beginnt die Olivenernte. Überall stehen Netze unter den Bäumen, in den Dorfbars wird das erste frische Olivenöl auf geröstetes Brot geträufelt, und die Landschaft riecht anders als im Sommer. Wandern wird jetzt zum Vergnügen, weil die Mittagshitze fehlt. Die Schluchten bei Ronda, der Caminito del Rey und die Pfade im Cabo de Gata zeigen sich von ihrer besten Seite.

Erfahrung November

Die Küstenorte leeren sich, viele Langzeitgäste treffen ein. Auf den Campingplätzen füllen sich die Winterparzellen ab Mitte des Monats, die Anmeldung lohnt sich also früh.

Regen im November

Sechs bis acht Regentage klingen viel, verteilen sich aber auf wenige kräftige Fronten. Dazwischen liegen sonnige Wochen mit klarer Fernsicht bis nach Marokko.

Andalusien im Dezember: Erfahrung mit Weihnachten in der Sonne

Andalusien im Dezember bedeutet Weihnachtsstimmung bei 18 Grad. In Málaga verwandelt sich die Calle Larios in einen Lichtertunnel, der jeden Abend zur vollen Stunde mit Musik aufleuchtet. In jedem Dorf steht eine Belén, eine liebevoll gebaute Krippenlandschaft mit Mühlen, Bächen und Hunderten Figuren. Auf den Märkten gibt es Turrón, Polvorones und heiße Schokolade mit Churros.

Am 31. Dezember gehören die zwölf Weintrauben dazu, eine zu jedem Glockenschlag. Der eigentliche Höhepunkt kommt allerdings am 5. Januar mit der Cabalgata de Reyes, dem Umzug der Heiligen Drei Könige. Von den Wagen regnet es kiloweise Bonbons, die Kinder halten aufgespannte Regenschirme verkehrt herum in die Luft, um mehr zu fangen. Wer das einmal erlebt hat, kommt gerne wieder.

Erfahrung aus der Praxis: Spanische Häuser und Ferienwohnungen sind auf Hitze gebaut, mit Fliesenböden und dünnen Wänden. Im Dezember kühlen die Räume abends stark aus. Frag vor der Buchung nach einer Heizung, einer Klimaanlage mit Heizfunktion oder einem Kamin. Ein kleiner Heizlüfter im Gepäck rettet auch im Wohnmobil so manchen Abend.

Andalusien im Januar: Wetter, Mandelblüte und beste Preise

Der Januar ist statistisch der kühlste Monat. Das Wetter im Januar in Andalusien zeigt tagsüber 16 bis 18 Grad an der Küste, nachts sinkt es auf 7 bis 9 Grad. In Granada oder in den Bergdörfern kann es nachts Frost geben, während unten am Strand die Sonne wärmt.

Südspanien im Januar hat drei große Stärken. Erstens die Preise: Flüge, Wohnungen und Mietwagen sind auf dem Jahrestiefstand. Zweitens die Sicht: Die Luft ist so klar, dass Du von Tarifa aus die Häuser in Marokko zählen kannst. Drittens die Mandelblüte, die in den geschützten Tälern bei Málaga und in der Axarquía schon in der letzten Januarwoche startet und ganze Hänge rosaweiß überzieht.

Baden gehört im Januar eher zu den Mutproben, das Meer liegt bei 15 bis 16 Grad. Dafür ist es die perfekte Zeit für Städte, Museen, lange Wanderungen und Hammam-Besuche in Granada.

Andalusien im Februar: Erfahrung mit Karneval und Blütenmeer

Südspanien im Februar ist mein persönlicher Favorit unter den Wintermonaten. Die Tage werden merklich länger, die ersten 20-Grad-Tage tauchen auf, und die Mandelbäume stehen in voller Blüte. Zwischen den weißen Dörfern der Alpujarras und den Hügeln bei Antequera wirkt die Landschaft wie gepudert.

Dazu kommt der Karneval von Cádiz, eines der lebendigsten Feste Spaniens. Zehn Tage lang singen die Chirigotas ihre spöttischen Lieder durch die Gassen der Altstadt, alle sind verkleidet, die ganze Stadt ist ein einziges Straßenfest. Wer es ruhiger mag, fährt in die Doñana, wo im Februar Zehntausende Zugvögel rasten, oder nach El Torcal, wo die Kalksteinfelsen im tiefen Winterlicht besonders eindrucksvoll aussehen.

Andalusien im Februar Erfahrung in einem Satz: Frühlingsgefühle mit Wollpullover am Abend. Tagsüber sitzt Du in der Sonne beim Menú del Día, abends brauchst Du eine Jacke, und dazwischen läufst Du durch blühende Mandelhaine, in denen sonst nur Bienen unterwegs sind.

Andalusien im März: Erfahrung mit dem echten Frühling

Im März kippt die Waage endgültig. Die Tage klettern auf 20 bis 22 Grad, die Wildblumen überziehen die Wiesen mit Gelb und Rot, und in Sevilla beginnen Ende des Monats die Orangenbäume zu blühen. Dieser Duft ist der Grund, warum viele Reisende genau diesen Zeitpunkt wählen.

Der März bringt außerdem die Semana Santa ins Spiel, je nach Jahr im März oder April. Die Prozessionen in Sevilla, Málaga und Granada ziehen mit schweren Thronen, Trommeln und Weihrauch durch die Nacht. Zu dieser Zeit sind Unterkünfte deutlich teurer und früh ausgebucht, das gehört zur Planung dazu.

Das Meer hinkt der Luft hinterher und liegt noch bei 15 bis 17 Grad. Zum Planschen mit Hund reicht das gut, für ausgiebiges Schwimmen wartest Du besser bis Mai.

Überwintern in Andalusien: so läuft es in der Praxis

Überwintern in Andalusien bedeutet meist einen Aufenthalt von drei bis fünf Monaten, üblicherweise von Anfang November bis Ende März. Dafür gibt es zwei Wege.

Mit Wohnmobil oder Wohnwagen

Die Campingplätze an der Küste bieten Wintertarife mit kräftigen Rabatten ab einem Monat Aufenthalt. Beliebt sind die Costa de la Luz bei Conil, Tarifa und Chipiona, die Costa del Sol bei Torrox und Nerja sowie die Küste von Almería rund um Roquetas de Mar und den Naturpark Cabo de Gata. Der Osten Andalusiens ist der trockenste und wärmste Winkel des Landes, dort fällt am wenigsten Regen.

Die begehrten Plätze sind früh vergeben, viele Dauergäste reservieren im Frühjahr für den kommenden Winter. Wer flexibel unterwegs ist, kombiniert Campingplatz und Stellplatz und wechselt alle paar Wochen die Kulisse.

Mit Ferienwohnung oder Langzeitmiete

Für die Wintermonate vermieten viele Eigentümer zu Sonderkonditionen, weil die Saison ruht. Gefragt sind Nerja, Almuñécar, Fuengirola, Vélez-Málaga, Conil und das günstigere Landesinnere rund um Alhaurín el Grande oder Álora. Die Preise steigen, je näher die Wohnung am Meer liegt und je besser sie beheizbar ist.

Formales in Kürze: Als EU-Bürgerin reist Du frei ein. Ab einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten sieht Spanien eine Registrierung bei der Ausländerbehörde vor, dazu gehören die NIE-Nummer und der Nachweis über Krankenversicherung und Einkommen. Für Aufenthalte bis 90 Tage reicht der Personalausweis. Die europäische Krankenversicherungskarte deckt Notfälle ab, eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung sorgt für Ruhe im Kopf. Für Internet unterwegs lohnt sich eine spanische Prepaid-SIM mit großem Datenvolumen.

Überwintern in Andalusien Preise: womit Du rechnen kannst

Beispielrechnung für zwei Personen und einen Hund: Mit Wohnmobil auf dem Campingplatz landest Du inklusive Strom, Einkäufen, Ausflügen und Handy bei rund 800 bis 1.200 € im Monat. In einer gemieteten Wohnung am Meer liegst Du eher bei 700 bis 1.700 €. Dazu kommt die Anreise: Von Süddeutschland sind es etwa 2.300 Kilometer, mit Sprit, französischer Maut und zwei bis drei Übernachtungen rechnest Du pro Strecke mit 450 bis 600 €.

Überwintern in Andalusien mit Hund: das gehört auf die Liste

Für Hunde ist der andalusische Winter die schönste Jahreszeit überhaupt. Die Hitze fehlt, der Sand ist kühl, die Strände sind leer, und lange Wanderungen sind mittags problemlos möglich. Damit die Monate rund laufen, brauchst Du ein paar Dinge im Blick.

Papiere und Gesundheitsschutz

  • EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und lesbarem Mikrochip, beides gehört zusammen ins Dokument.
  • Leishmaniose-Schutz: Sandmücken sind im milden Süden früher unterwegs als im übrigen Europa. Ein Repellent-Halsband oder ein Spot-on mit abwehrender Wirkung gehört von der Anreise an dazu, aufgefrischt nach Herstellerangabe. Ein Gespräch mit Deiner Tierärztin vor der Abreise klärt auch die Frage nach einer Impfung.
  • Herzwurm und Zecken: Der Schutz läuft in Spanien ganzjährig weiter, auch in den kühleren Wochen.
  • Haftpflichtversicherung: Prüfe, ob Deine Police im Ausland und über mehrere Monate hinweg greift. Für die in Spanien gelisteten Hunderassen gelten zusätzlich Maulkorb- und Leinenpflicht sowie eigene Auflagen.

Pinienprozessionsspinner: Die Raupen mit den Brennhaaren wandern in Andalusien zwischen Januar und April in langen Ketten über Wege und Böden, meist unter Pinien und Kiefern. Kontakt mit Schnauze oder Pfote führt zu schweren Reaktionen. Führe Deinen Hund in Pinienwäldern in dieser Zeit an der Leine, halte die Augen auf den Boden gerichtet und wähle offene Wege am Strand oder im Buschland. Bei Verdacht sofort zur Tierärztin, jede Minute zählt.

Strände, Regeln und Alltag

Außerhalb der Badesaison lockern viele Gemeinden ihre Strandregeln, sodass Hunde von Oktober bis Ostern an vielen Abschnitten laufen dürfen. Ganzjährig ausgewiesene Hundestrände gibt es unter anderem in Fuengirola, Marbella und Roquetas de Mar. Die Gemeinden aktualisieren ihre Verordnungen jährlich, ein Blick auf das Schild am Zugang bringt Klarheit.

In Städten und Dörfern gilt Leinenpflicht, Kotbeutel sind Pflicht und werden kontrolliert. Tierarztkosten liegen spürbar unter dem deutschen Niveau, in den Küstenorten arbeiten viele Praxen mit deutsch- oder englischsprachigem Personal. Hundefutter Deiner gewohnten Marke findest Du in den großen Ketten wie Kiwoko oder Tiendanimal, wer eine spezielle Sorte füttert, nimmt einen Vorrat für die ersten Wochen mit.

Unterkunft mit Hund

Frag bei der Langzeitmiete direkt nach dem Hund und nach der Kaution. Ebenerdige Wohnungen mit Terrasse oder Garten sind Gold wert, wenn draußen der Winterregen fällt.

Idealista bietet gleich eine Sortierfunktion „mit Hund“ dort kann man dann sich unnötige Fragen an den Vermieter sparen.

Oft wünschen sich Vermieter Gäste von September bis Mai. Da das aber selten gelingt, sind kürzere Aufenhalte immer verhandelbar. Auch wichtig zu wissen, weil man das von Deutschland so nicht kennt: Mietpreise sind verhandelbar! Wichtig für dich zu wissen: das Angebot ist deutlich größer als die Nachfrage. Die Preise schwanken stark, keiner weiß warum. Wenn Du dir Zeit zum stöbern nimmst, findest Du eine Wohnung für 250€ mit Meerblick, die hübscher ist als eine für 800€ im gleichen Dorf.

Bungalows auf Campingplätzen sind auch günstig zu haben, diese sind oft nicht inseriert, man fragt einfach beim Campingplatz seiner Wahl nach. Die Nachfrage nach Bungalows auf Campingplätzen ist gering, so dass Du dort auch spontan was bekommst.

Achtung: währen die Nachfrage nach Wohnungen oder Häusern zum überwintern gering ist, ist die Nachfrage auf Campingplätzen gigantisch hoch und oft sehr ausgebucht. Da buche also rechtzeitig insbesondere für Weihnachten.

Anreise mit Hund

Plane die Fahrt auf mindestens zwei bis drei Tage mit hundefreundlichen Zwischenstopps. Alle zwei Stunden eine ordentliche Pause, viel Wasser und ein Sonnenschutz an den Scheiben machen die Strecke entspannt.

Der richtige Monat für Deinen Winter im Süden

Wenn Du das möchtestDann fahr im Baden im MeerOktober, notfalls Anfang November Wandern bei TraumwetterNovember, Februar, März Feste und Lichter erlebenDezember und Anfang Januar Günstig überwinternJanuar und Februar Mandelblüte sehenEnde Januar bis Ende Februar Frühling und OrangenblüteMärz Städte in Ruhe anschauenDezember bis Februar

Häufige Fragen zu Andalusien im Winter

Wie warm ist es in Andalusien im Winter wirklich?

An der Küste liegen die Tageswerte zwischen 16 und 22 Grad, nachts zwischen 7 und 13 Grad. In der Sonne fühlt es sich wärmer an, im Schatten und nach Sonnenuntergang brauchst Du eine Jacke.

Kann man im Oktober in Andalusien noch baden?

Ja. Das Mittelmeer hat 21 bis 23 Grad, der Atlantik etwa 20 Grad. Der ganze Monat eignet sich zum Schwimmen, besonders an der Costa Tropical und der Costa del Sol.

Welcher Monat ist der beste für Andalusien im Winter?

Februar und März gewinnen bei Wanderern und Blütenfans, Oktober bei allen, die noch schwimmen möchten, Januar bei allen, die günstig überwintern möchten.

Regnet es im Winter viel in Südspanien?

Der Winter ist die niederschlagsreichste Zeit des Jahres, der Regen kommt allerdings in wenigen kräftigen Schüben. Zwischen den Fronten liegen viele Sonnentage. Am trockensten bleibt die Provinz Almería.

Was kostet Überwintern in Andalusien?

Mit Wohnmobil auf dem Campingplatz rechnest Du mit 1.000 bis 1.200 € pro Monat für zwei Personen, in einer Mietwohnung am Meer mit 1.400 bis 1.700 €. Die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug kostet zusätzlich 450 bis 600 € pro Strecke.

Wo ist es in Andalusien im Winter am wärmsten?

Die Küste zwischen Motril, Almería und Cabo de Gata gilt als wärmster und trockenster Winkel, geschützt durch die Sierra Nevada. Auch die Axarquía östlich von Málaga hält sich mild.

Eignet sich Andalusien im Winter für Hunde?

Sehr gut sogar. Die milden Temperaturen erlauben ganztägige Aktivität, die Strände sind leer und viele Gemeinden lassen Hunde außerhalb der Badesaison ans Wasser. Der Schutz vor Sandmücken und die Aufmerksamkeit für Prozessionsspinner gehören dabei fest zum Programm.

Das Wichtigste in Kürze

  • Andalusien im Winter bringt 16 bis 22 Grad an der Küste, viel Sonne und leere Strände.
  • Im Oktober lässt sich bei 21 bis 23 Grad Wassertemperatur noch bestens baden.
  • November und März sind die besten Wandermonate, Dezember bringt Lichter und Feste.
  • Januar ist der kühlste und günstigste Monat, ab Ende Januar blühen die Mandelbäume.
  • Februar bietet Karneval in Cádiz, Blütenmeer und die ersten 20-Grad-Tage.
  • Überwintern kostet je nach Wohnform etwa 1.000 bis 1.700 € im Monat für zwei Personen.
  • Mit Hund gehören Sandmückenschutz, aktuelle Papiere und das Wissen um Prozessionsspinner ins Gepäck.

Der schönste Moment im andalusischen Winter kommt meist unerwartet: ein Januartag am leeren Strand, der Hund jagt seinen eigenen Schatten durch die Brandung, im Rücken die schneebedeckte Sierra, und Du sitzt im T-Shirt im Sand und fragst Dich, warum Du das erst so spät ausprobiert hast.

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